Eine Kampagne der Grünen NRW
Verena Schäffer
10 FRAGEN - 10 ANTWORTEN
1. An wen würdest Du 100 Euro spenden?
An das autonome Frauenhaus im Ennepe-Ruhr-Kreis. Insbesondere nach den Mittelkürzungen der schwarz-gelben Landesregierung kann dieses finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit immer gut gebrauchen.
2. Dein wichtigstes (politisches) Thema in diesem Jahr?
Während der Kommunalwahl ist es vor allem das Thema Rechtsextremismus. Wir müssen unbedingt verhindern, dass die Parteien der extremen Rechten ihre Kommunalwahlergebnisse von 2004 noch ausbauen. Das geht aber nur, wenn alle demokratischen Kräfte an einem Strang ziehen – und wenn die Bürgerinnen und Bürger demokratische Parteien wählen!
3. Wenn Du drei Wünsche hättest?
1.) Die Rechtsextremen werden aus den Bezirksvertretungen, Räten und Kreistagen in NRW gewählt.
2.) Integrationspolitik würde endlich ernst genommen werden. Neben Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt gehört für mich v.a. auch das aktive und passive Wahlrecht auf allen Ebenen dazu.
3.) Hätten wir die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen längst erreicht. Ich finde es kann einfach nicht sein, dass Frauen in vergleichbaren Tätigkeiten im Durchschnitt 23 Prozent weniger verdienen als Männern
4. Was vergisst Du niemals zuhause?
Meinen Schlüssel, mein Handy und die Zeitung.
5. Dein Lieblingslink:
http://maedchenmannschaft.net/
6. Was würdest Du gerne bei den Grünen ändern?
Dass die GRÜNE JUGEND auf allen Ebenen ernst genommen wird. In der GRÜNEN JUGEND gibt es viele politisch motivierte junge Menschen, die inhaltlich arbeiten und sich ernsthaft Gedanken über die Zukunft unserer Gesellschaft machen. Ich denke aber, dass sich die Grünen schon auf einem guten Weg dahin befinden ...
7. Deine Grüne Sternstunde in den letzten 20 Jahren?
Auf Landesebene war das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) von 1999 sicherlich ein großer Erfolg. Unsere Aufgabe in der nächsten Legislaturperiode muss es sein, die einzelnen Maßnahmen verbindlicher zu machen und die Möglichkeit für Sanktionen festzuschreiben.
8. Warum bist Du bei den Grünen?
Die Grünen sind eine streitbare Partei, bei der innerparteiliche Diskussionen willkommen sind. Inhaltlich war bei meiner Wahl für die Grünen vor allem das grüne Ziel einer gleichberechtigten und solidarischen Gesellschaft ausschlaggebend, dazu gehört die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Anerkennung aller Lebensformen, die Gerechtigkeit zwischen den Generationen und die Chancengerechtigkeit im Bildungssystem.
9. Wie unterscheiden sich die Grünen vom Rest?
Die Grünen besetzen Themen, die auch mal unbeliebt sind. Denn es geht nicht darum, nur WählerInnenstimmen zu bekommen, sondern wichtige Themen nach vorne zu bringen. Wir werden nie eine Volkspartei sein – und das ist auch gut so, denn sonst müssten wir viele unserer Forderungen aufweichen, um es allen recht zu machen.
10. Was ist für Dich DIE Schandtat der Großen Koalition?
Mit Frau von der Leyen die Frauenpolitik durch Familienpolitik zu ersetzen. Das Elterngeld ist schön und gut, aber die Große Koalition hätte diese Chance nutzen müssen, um die (geförderte) Erziehungsarbeit zwischen Männern und Frauen 50/50 aufzuteilen. In anderen Bereichen, z.B. bei der Lohndiskriminierung, ist überhaupt nichts passiert.







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Quiana Quiana 28. Oktober 2011, 03:57 UhrUnebilevable how well-written and informative this was.
Tilly Tilly 26. Oktober 2011, 10:28 Uhr