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Fukushima ist überall

Von: Susanne Ulmke | Erstellt am 20. März 2011 um 23:47h.

Mein KV beteiligt sich an der Großdemo gegen Atomkraft am 26. März in Köln. Oder auch: Ich nehme die Anmeldungen entgegen. Wer mitkommen möchte, kann sich unter Telefon 0173/2685575 oder per Mail an info@gruene-hsk.de anmelden für den Bustransfer aus dem Sauerland direkt zur Demo (10 EUR Fahrtkostenbeitrag, Kinder die Hälfte).
Bis zum 22. März anmelden, bitte Zuteigemöglichkeit Meschede (Busbahnhof), Arnsberg (Neumarkt) und Neheim (Bahnhof). Aktuelle Informationen zum Stand der Vorbereitungen.

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Stinkefinger für die Atomlobby

Von: Susanne Ulmke | Erstellt am 01. Oktober 2010 um 14:10h.

Wo man alles unterschreiben kann, um der Atomlobby zu zeigen, dass die Zeit der Nach-uns-die-Sintflut-Mentalität vorbei ist... wir-sind-aussteiger.de kommt von der Deutschen Umwelthilfe, im Bundestag wartet eine Epetition gegen längere Laufzeiten auf Unterzeichner, Campact hat auch eine Petition am Start, NABU, Greenpeace... alle sind dabei und zeigen den Stinkefinger. Wie stur kann man sein? Wenn das Angela eines gelernt hat vom Onkel Helmut, dann das Aussitzen. Hallooo!! Aus-Aus-das Spiel ist aus, erheben Sie sich, das dient in diesem Fall ausnahmsweise der Wahrheitsfindung, Frau Merkel! Atomkraft ist nicht die Lösung, sondern das Problem.

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Urlaubszeit

Von: Susanne Ulmke | Erstellt am 22. Juli 2010 um 09:38h.

Wattn schönes Wochenende, Holland ist so nah, warum macht man das nicht öfter? Donnerstag nacht los und bei Sonnenaufgang am Meer ankommen, so kann der Tag anfangen! Es lässt sich auch wunderbar fahren in der Nacht, Richtung Holland sind die Autobahnen noch nicht in der Hand privater Baukonsortien. Es gibt zwar Baustellen, aber keine 75 km langen Nervenaufreiber wie auf der A1. Da muß es tagsüber lustig zugehen, die Privaten reparieren nämlich nicht abschnittsweise, sondern gleich alles auf einmal. Man fahre mal 75 km durch eine (enge) Baustelle. Polizei und Feuerwehr im Umfeld sind im Dauerstress, aber "privat vor Staat" soll ja Geld sparen. Leider sieht das noch nicht einmal der Bundesrechnungshof so, und da das der Bundesregierung ziemlich peinlich ist, wird aus dem Deal ein Staatsgeheimnis gemacht. Lest mal www.zeit.de/2010/29/DOS-Autobahn

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Erkläre die atomstromfreie Zone!

Von: Susanne Ulmke | Erstellt am 27. April 2010 um 09:10h.

In der heutigen taz-Ökosex-Kolumne freut sich der Autor össelig über rund 120.000 Atomgegner, die am letzten Wochenende demonstriert haben. Dazu hat er mal wieder eine schöne Idee: er würde sich einen Briefkastenaufkleber machen: "Lebe wild und wohne / in der  atomstromfreien Zone". Find ich eine prima Idee, warum hat Lichtblick das nicht schon längst selber im Angebot? Ans persönliche Fortbewegungsmittel passt das natürlich auch, da sehen es auch weit mehr Leute. Vielleicht auch "Atomstrom raus aus meinem Haus" oder "In meine Leitungen kommt mir nur Wasser-, Wind- und Sonnenkraft". "Strom aus Kohle, Öl, Atom, ruiniert das Chromosom". "Atomstromfrei und Spaß dabei"...
Ich habe erst mal Briefsticker gebastelt, Zweckformetiketten Nr. 3657 nehme ich dazu, das fertige Word-Doc steht hier http://tinyurl.com/35mpvuc online (einfach das einzelne Etikett anklicken, kopieren und in die andern Kästchen einfügen, die Datei war zu groß).

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Plakatierungstricks

Von: Susanne Ulmke | Erstellt am 22. April 2010 um 17:57h.

Wenn man nicht die praktischen Tütenhänger für Laternenmasten besorgt hat, stehen in diesen Tagen wieder hunderte von Menschen mit Kleistereimern vor leeren Plakatpappen.

Darum mal ein paar Tipps:
Kleister (darf auch das  No-Name Produkt sein) mit 4 Litern Wasser anrühren, wenn das Wasser lauwarm ist, zieht er schneller. Nach 20 Minuten (warmes Wasser 10) mit einem Schuss wasserfesten Holzleim versehen und noch mal umrühren (muß nicht, aber erhöht die Regenfestigkeit).

Pappen gibt es am billigsten 3 mm dick mit einer Seite rauh. Das ist die Rückseite, da halten zwar die Plakate auch, aber sie zieht irre Kleister. Pappengröße für A1 ist 60x90 cm (oben und unten ist die Pappe ein bißchen länger, damit die Bohrungen nicht so durchs Plakat gehen).
Erst plakatieren, zum Schluss die Löcher bohren!
Dicken Quast und Tapetenbürste besorgen. Mit kurzen Strichen, immer von innen nach außen den Kleister auftragen (sonst kleckert man alles voll, wenn man an den Kanten von außen nach innen streicht). Plakat auflegen, mit beiden flachen Händen gerade schieben auf dem feuchten Kleister, zur Not noch mal an einer Ecke lüften, damit man es passend kriegt. Jedes überstehende Papier lässt sich leicht abreissen! Dann mit der Tapetenbürste fest streichen, dabei gehen Blasen weg und man entfernt auch automatisch letzte Kleisterreste. Das trocknet besser. Mit der Hand streicht man diese Reste oft nicht weg.

Wenn die Plakate trocken sind und es haben sich einzelne Ecken wieder gelöst: man kann noch einen Klecks Uhu-Kleber an jede Ecke geben, die Plakate sauber stapeln und die Ecken mit Steinen beschweren, damit hat man dann ziemlich unkaputtbar gefertigte Wahlwerbung.


Löcher bohren: 12er Holzbohrer in die Maschine, Plakatstapel (ca. 10-15 Stück) auf eine alte Palette legen und Löcher am besten eben mit dem Zollstock anzeichnen, geht schnell und vermeidet schiefes Aufhängen. Bei der 60 cm Breite bohre ich bei 26 und 34 cm. Nicht zu nah beieinander, reisst zu leicht aus.


Beim Aufhängen ist das wichtigste Gebot: Hängt sie höher! Die Unterkante in 2 Meter Höhe ist ein gutes Maß, und immer an konische Masten gehen! An Verkehrsschilder mit durchgehend gleichem Durchmesser darf man theoretsch eh nicht, vor allem rutschen die Plakate aber unweigerlich auf den Fußboden, sobald die ersten Windstöße die Bohrlöcher erweitert haben. Zum Aufhängen ist ummantelter Draht am billigsten, aber Kabelbinder sind ein zeitsparender Luxus, den man sich leisten sollte. Gibt es in unserm eShop unter Hilfsmittel. 
Noch was vergessen? Kommentare sind willkommen. Irgendwie gibt es im ganzen Netz keine vernünftigen Tipps zum Plakate kleben.

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