Suche in http://mit-mir-wirds-was.de/
Mitglied werden!
WahlkämpferIn werden!
Fördermitglied werden!
Jetzt Spenden!

Der Meerjungfrau ist zum heulen

Von: Susanne Ulmke | Erstellt am 09. Dezember 2009 um 11:32h.

Die Seejungfrau in Kopenhagen muß vielleicht schon bis zum Öffnet externen Link in neuem FensterHals im Wasser stehen, um gute Ergebnisse zu bringen. Aber zumindest hat es von den USA schon mal ein gutes Signal gegeben, indem die Umweltbehörde Treibhausgase offiziell als gesundheitsschädlich eingestuft hat. Derweil blühen bei uns die Rosen, und heute morgen sehe ich eine dicke Hummel um den Schornstein brummen, auf der Suche nach Futter und Wärme. Der SFV sucht eine Unterschrift zu seiner Seejungfrau, lasst euch was einfallen (aber nicht "laufen sie noch oder schwimmen sie schon" ;-)

Kommentare: 4 Kommentar(e)

Kopenhagen: Es ist unsere Zukunft!

Von: Kerstin Dreßen | Erstellt am 08. Dezember 2009 um 10:42h.

Seit gestern läuft die Klimakonferenz in Kopenhagen und die Medien überschlagen sich. Überall ist von der größten und wichtigsten Konferenz der ganzen Welt und aller Zeiten die Rede. Wir haben keine Zeit mehr. Keine Zeit für Taktik, keine Zeit für Geschacher, keine Zeit für Trotzreaktionen. Wir müssen ran und zwar alle zusammen. Drastische Reduktion des CO2-Austoßes ist gefragt, von allen Staaten und jedem Einzelnen. Wer Geld hat, muss es in entsprechende Technologien investieren und endlich einsehen, dass dies langfristig auch ein Wirtschaftsvorteil ist - auch wenn nichts geringeres als die Rettung der Menschheit auf dem Spiel steht und dies eigentlich schon als Grund reichen sollte.


Wie schön wäre es, wenn wir eine echte grüne Kanzlerin oder einen echten grünen Umweltminister hätten, bei denen wir sicher sein können, dass sie in Kopenhagen wirklich für die Erde und die Menschen und gegen Lobbyisten, Macht- und Geldgier kämpfen. Dass sie Zugeständnisse machen, ohne auf das Verhalten der anderen zu schielen und mit gutem Beispiel voran gehen - einfach nur für die Sache.


Ich bin skeptisch, aber ich habe auch große Hoffnungen. Das Bewusstsein ist da, die Verhandlungsbereitschaft ist da. Die ganze Welt schaut zu. Bitte macht etwas daraus!



Grafik: sxc.hu/Flavio Takemoto

Kommentare: 2 Kommentar(e)

Auf der LDK in Hamm

Von: Kerstin Dreßen | Erstellt am 30. November 2009 um 10:59h.

Nachdem ich leider einige Zeit nicht aktiv Grün sein konnte, habe ich mich am Samstag direkt ins große Getümmel gestürzt und die LDK in Hamm besucht, auf der die Listen für die Landtagswahl im nächsten Jahr augewählt wurden.


Obwohl ich zuerst meinen Zug verpasste und mich dann auf dem Weg zum Ökozentrum beinahe verlaufen habe, bin ich genau rechtzeitig zur ersten Bewerbungs-Rede, nämlich der von Sylvia Löhrmann, angekommen. Cem Özdemirs Rede habe ich leider verpasst, konnte sie aber nachher dank des Top-Technikteams noch online schauen.


Ich hab' mich sehr gefreut, viele mittlerweile bekannte Gesichter zu sehen und mich auch mit einigen wenigstens kurz unterhalten zu können. Natürlich sind alle schwer beschäftigt und meistens umstellt ;) 


Durch die verschiedenen Schwerpunkte der einzelnen Kandidaten, hatte man die Chance, einen großen Überblick und viele wichtige Argumente über einige Themen, wie z.B. Schul-/Hochschul-Politik und Energiepolitik zu erhalten. Und mir ist mal wieder aufgefallen, dass es doch etwas anderes ist, die Dinge in der Zeitung zu lesen oder direkt von kompetenten Menschen zu hören, die live vor einem stehen.


Mit nach Hause nehme ich vor allem die große Hoffnung, dass möglichst viele Menschen erkennen, dass wir in NRW eine Menge echte Grüne Impulse brauchen, um wichtige und notwendige Ziele durchzusetzen. Sei es bei der Bildung, dem Klimaschutz (keine neuen CO2-Schleudern!!) oder der Integration. Ich wünsch mir viele viele Stimmen für Grün, denn nur so kann das alles etwas werden! Vielleicht kann NRW ein Gegenbeispiel sein zur Bundestagswahl, wo es ja leider nicht funktioniert hat und sich jetzt schon zeigt, welche negativen Folgen da in nächster Zeit auf uns zu kommen.




Kommentare: 2 Kommentar(e)

Schockstarre

Von: Susanne Ulmke | Erstellt am 21. Oktober 2009 um 22:13h.

Alles steht still. Schockstarre. In Berlin kolitionsgesprächelt man vor ich hin, aber man hat das Gefühl nicht mal die Presse interessiert es so richtig. Die NGOs nehmen Anlauf, sammeln sich. Es kann ja nur schlimm werden. Aber irgendwie sind alle halb gelähmt, niedergeschlagen. Es wäre so wichtig gewesen, eine Regierung mit globaler Ausrichtung zu bekommen. Von dieser Konstellation erwartet niemand richtungsweisende Entscheidungen. Wahrscheinlich nicht einmal ihre WählerInnen. Wer hat die gewählt? Die Nichtwähler. Wenn ich das bei einer Wahlbeteiligung von 72,2 % richtig rechne, fast 17 Millionen Menschen. Man möchte sie alle einzeln an den Ohren ziehen. Jedes Volk kriegt die Regierung, die es verdient.

Kommentare: 1 Kommentar(e)

Was nun?

Von: Kerstin Dreßen | Erstellt am 28. September 2009 um 12:45h.

Gestern Abend zwischen Umzugskartons und Möbelteilen musste der Fernseher natürlich aufgebaut werden, um die Hochrechnungen zu verfolgen. Selbst gewählt hatte ich natürlich längst per Briefwahl. Angesichts des Klimawandels, der Pannen in den Atomkraftwerken, der durch neoliberalistisches Verhalten ausgelösten Finanzkrise, der Bildungsproblematik und der negativen Entwicklungen im Gesundheitssystem hatte ich schon Hoffnung, dass wir ein gutes Ergebnis bekommen. Auch die Gespräche in der Stadt in den letzten Wahlkampfwochen haben mir den Eindruck gegeben, dass das Bewusstsein für grüne und soziale Inhalte wächst.


Leider sah das Ganze ja dann ein wenig anders aus. Die Hochrechnungen verhießen nichts Gutes und irgendwann wollte ich mir auch den siegessicher grinsenden Guido nicht mehr anschauen. Das war nicht mal persönlich gemeint, aber eine FDP in den Startlöchern zum Regieren verheißt keine Gesellschaft, die ich mir für uns alle wünsche.


Soll die FDP jetzt mit der CDU dafür sorgen, dass die Banker uns Spekulanten in ihre Schranken gewiesen werden? Dass der Atomausstieg nach Plan vollzogen wird? Dass Gesundheit, Bildung und Integration gerecht für alle zur Verfügung stehen? Mir drängen sich eher die schlimmen Folgen von Privatisierung auf. Eine Workaholic-Moral, die die Schwächeren ausgrenzt. Ein Elitedenken bei Schule und Studium. Und eine Wirtschaftspolitik, die blind auf Wachstum setzt und dabei Umwelt und Soziales hinten anstellt.


Wenn in den nächsten Wochen kein Wunder geschieht, haben wir in den nächsten Jahren eine Menge zu tun. Also schreibt, demonstriert, protestiert, diskutiert, argumentiert, deckt auf und kämpft was das Zeug hält!



Kommentare: 1 Kommentar(e)